„Vergewaltigung“ in der Ehe

Vergewaltigung ist vom objektiven Verletzungsgrad etwa so schwer wie ein Fahrradsturz.

Niemand würde jedoch auf die Idee kommen, ein Mädchen vom Fahrrad zu stoßen mit zwei Jahren Gefängnis zu bestrafen.

Es muß also etwas hinzukommen, was dieses hohe Strafmaß rechtfertigt.

Die Rechtfertigung für die hohe Strafandrohung liegt in der Sittenwidrigkeit des außerehelichen Verkehrs. Die Frau wird von einem Fremden zu einer schweren Schande gezwungen.

Der eheliche Verkehr hingegen ist keine Schande, sondern eheliche Pflicht. Der Rechtfertigungsgrund für die hohe Strafe ist in der Ehe nicht gegeben.

Der Sittlichkeitsverbrecher, der eine fremde Frau vergewaltigt, tut ein schweres Unrecht.

Der Ehemann, der seine Frau, die sich verweigert, „vergewaltigt“, stellt den rechtmäßigen Zustand wieder her.

In einer gesunden Gesellschaft ist „Vergewaltigung“ in der Ehe nicht strafbar.


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